Weil dein Leben magisch ist

Follow us on Instagram Like us on Facebook
Magic Moments Logo

The good old times

Der Glanz von Gestern in Uhren von heute: Diese attraktiven Retro-Designs beschwören den Zauber vergangener Tage herauf.

Nostalgie ist das Exil der Gegenwart, heißt es so schön. Denn früher, da war schließlich alles besser und schöner – und authentischer sowieso. Und eben deshalb umgeben wir uns gern mit Dingen, die uns an diese Zeit erinnern. Frei nach dem Motto: Es gibt sie noch, die guten alten Dinge, auch wenn die Welt heute noch so verrückt spielen mag.

Erstmals tauchte der Begriff „Nostalgie“ im 17. Jahrhundert in der Medizin auf und bezeichnete damals eine besonders ausgeprägte Form des Heimwehs. Von den griechischen Wörtern für Heimkehr und Schmerz abgeleitet, fasst man diese melancholische Grundstimmung heutzutage wesentlich weiter – und sie gilt auch schon lange nicht mehr als krankhaft. Im Gegenteil: Nostalgie ist in!

Die Innovationszyklen der Moderne laufen immer schneller und die Besinnung auf früher nimmt uns die Angst vor der zunehmendem Entfremdung und Beschleunigung. Wir halten an Vergangenem fest, weil uns so die Gegenwart und Zukunft erträglicher erscheinen. Nostalgiker gibt es heute auf vielen Gebieten – in der bildenden Kunst, in der Musik oder eben in der Welt der Uhren. So stellen gerade diese kleinen Wunderwerke der Zeitmessung, indem sie die Stilmittel der Vergangenheit zitieren und interpretieren, dem unaufhaltsamen Fluss der Zeit ihre eigene zeitlose Schönheit entgegen.

Longines „Pulsometer Chronograph“
Im Dienst der Medizin, ca. 3500 Euro

Heute gelten Chronographen beinahe als Synonym für Sportuhren. Dabei vergisst man leicht, dass sie einst als Präzisionsinstrumente im Dienst der Wissenschaft standen, besonders in der Medizin. Mit dem neuen „Pulsometer Chronograph“ knüpft Longines an diese Tradition an und legt ein Modell aus den 20er-Jahren neu auf. Es bewahrt die ­Designelemente des Originals, etwa die rote Pulsometerskala und die gebläuten Zeiger sowie die historische Beschriftung auf dem versilberten Zifferblatt. Der Chronographenzeiger ist damit gekoppelt und erlaubt bereits nach 30 Pulsschlägen, den Herzrhythmus abzulesen. Im 40 Millimeter großen Gehäuse tickt ein Automatikwerk.mos-Perlage.

IWC „Portugieser Hand-Wound eight Days 75th Anniversary“
Happy Birthday Portugieser, ca. 19 600 Euro

 IWC feiert den 75. Geburtstag der „Portu­gieser“-Uhrenfamilie und erinnert mit der „Portugieser Handaufzug Acht Tage Edition 75th Anniversary“ an eine der Urvarianten der legendären Kollektion. Vor über 70 Jahren war ihr kein Erfolg beschieden, heute gilt sie als klassische Schönheit. Die limitierte Edition in Roségold mit versilbertem Zifferblatt und Firmenschriftzug übernimmt dabei fast originalgetreu die Farbgestaltung des historischen Vorbilds. Der innere Minutenkreis, die Stundenindices und die arabischen Ziffern sind in goldbrauner Farbe mit schwarzer Umrandung. Angetrieben wird sie von einem Manufakturwerk mit Handaufzug, das eine Gangreserve von acht Tagen besitzt.

Omega „Speedmaster 57“
Auf den Mond gekommen, ca. 6950 Euro

Die neue „Speedmaster 57“ spiegelt die stilbildende Ästhetik des Originalmodells aus den 50er-Jahren gekonnt wider. Über das schwarze Zifferblatt ziehen markante, nachleuchtende „Broad-Arrow“-Stunden- und Minutenzeiger ihre Kreise. Alphaförmige Zeiger drehen sich hingegen über den Tota­lisatoren und der kleinen Sekunde. Obli­ga­torisch ist die Tachymeterskala auf der Lünette. Das Gehäuse des als „Monduhr“ in die Geschichte eingegangenen Modells hat einen Durchmesser von 41,5 Millimetern und ist wasserdicht bis 100 Meter. Durch das Saphir­glas auf der Rückseite ist das legendäre Co-Axial-Kaliber 9300 mit einer Gangreserve von 60 Stunden sichtbar.

Panerai „Mare Nostrum Titanio“
Echtes Manufakturwerk, ca. 37 000 Euro

Bei der „Mare Nostrum Titanio“ handelt es sich um die originalgetreue Reproduktion eines Uhrenmodells von 1943. Panerai hatte es spe-ziell für die Deckoffiziere der Königlich Ita-lienischen Marine entwickelt. Dennoch gibt es einen wichtigen Unterschied: Im Gegensatz zu dem historischen Vorbild kommt für das 52 Millimeter messende Gehäuse nicht Edelstahl, sondern Titan zum Einsatz. Darüber hinaus verfügt die neue „Mare Nostrum“ über ein Manufaktur-Uhrwerk mit Handaufzug. Das auf Basis des Minerva--Kalibers 13-22 entwickelte Kaliber weist technische Details wie ein Schaltrad und eine Schwanenhals-Feinreglage auf.

Mido „Commander Caliber 80 Chronometer”
Langer Atem, ca. 1060 Euro

Seit 1959 ist die Kollektion „Commander“ das Aushängeschild der Schweizer Marke Mido und wird seither beinahe unverändert in neuen Versionen präsentiert. Auch wenn diese Neuheit mit offenem Rhodium-Zifferblatt und markanten Indices das klare Design des Originals wiedergibt, ist sie doch mit modernster Mechanik versehen: Das „Caliber 80 Chronometer“, welches auf einem ETA-Werk basiert, bietet die Anzeige von Wochentag und Datum sowie eine Gang-reserve von 80 Stunden. Geadelt wird es von einem Chronometerzertifikat der Schweizerischen Chronometer-Kontrollstelle, die als die Referenz in Sachen Präzision und Zuverlässigkeit gilt. Zeitgemäße 40 Millimeter misst das Edelstahl-316L-Gehäuse, das die filigranen Werksverzierungen durch einen transparenten Gehäuseboden zur Schau stellt.

Eterna „Super KonTiki” 
Abenteuergeist, ca. 1700 Euro

Ursprünglich im Geiste der waghalsigen Pazifik-Expedition des norwegischen Wissenschaftlers Thor Heyerdahl entstanden, haucht Eterna der Taucheruhr „Super KonTiki“ von 1962 neues Leben ein. Das bis 200 Meter wasserdichte Gehäuse mit den geschwungenen Flanken sowie die gerädelte Drehlünette und die Dreieckindices in Form einer Kompassnadel verstehen sich dabei als eine klare Reminiszenz an die abenteuerliche Vergangenheit. Als mechanischer Tauchcomputer fungiert darin ein Automatikwerk. Das schwarz-orangefarbene Natoband vervollständigt den Vintage-Look des automatisch betriebenen Modells.

Frédérique Constant ”Vintage rally Healey Chronograph”
Sportliche Robustheit, ca. 2600 Euro

 Dass elegante Zeitmesser und Oldtimer gut zusammenpassen, ist in der Welt der Uhren eine alte Weisheit. Das hat auch die Genfer Manufaktur Frédérique Constant verinnerlicht, die nun schon seit einigen Jahren limitierte Modelle in der „Vintage Rally“-Kollektion vorstellt. Mit der neuen „Vintage Rally Healey Chronograph“ wendet man sich an echte „Austin-Healey“-Liebhaber. Das 42 Millimeter große Gehäuse mit zwei Zählern umrahmt ein minimalistisches, silberfarbenes Zifferblatt und sitzt an einem gelochten Lederband. Als mechanischer Motor dient ein Automatikwerk.

Glashütte Original „Senator Observer”
Im Geist der Entdecker, ca. 9900 Euro

In diesem Jahr stellt Glashütte Original eine neue Variante der „Senator Observer“ vor. Erst 2012 lancierte die sächsische Manu-faktur erstmals eine limitierte Weißgolduhr sowie eine Edelstahlversion mit silbernem oder grauem Zifferblatt. Nun erscheint ein Modell mit schwarzem Zifferblatt in einem 44 Millimeter großen Edelstahlgehäuse, das historischen Beobachtungsuhren nachempfunden ist. Die firmeneigene Zifferblattmanufaktur in Pforzheim hat das klassische Gesicht großzügig mit einer nachleuchtenden Masse beschichtet, sodass alle Anzeigen auch bei trüben Lichtverhältnissen gut ablesbar sind, ausgenommen das Panorama-datum. Den Antrieb gibt das automatische Kaliber 100-14, das eine Gangreserve von 55 Stunden bietet und sich durch einen Saphirglasboden zu erkennen gibt.

Fotos/Composing: shutterstock, Illustration: Hanna Tembrink

Zurück