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LUXUS FÜR EINSTEIGER

Um sich den Traum von einer mechanischen Uhr erfüllen zu können, muss man nicht erst im Lotto gewinnen. Es geht auch anders. Eine Auswahl aktueller Bestseller aus dem Einstiegssegment.

Auch im Zeitalter der„Apple Watch“und der Generation„Smartphone“ erfreuen sich mechanische Uhren immer größerer Beliebtheit. Im Gegensatz zu kurzlebigen elektronischen Gadgets symbolisieren sie Handwerkskunst, feinmechanische Präzision, Traditionsbewusstsein und Wertebeständigkeit. Dabei muss Mechanik nicht unbezahlbar sein. Denn auch das Einstiegssegment ist in Bezug auf Design und Ausstattung vielfältig.

Nomos Glashütte „Club”
Echtes Manufakturwerk 
ca. 1080 Euro

Glashütte, ein kleiner Ort im sächsischen Müglitztal, gilt als das Mekka feinster deutscher Uhrmacherei. Eine der interessantesten Namen vor Ort ist Nomos Glashütte, die sich seit ihrer Gründung vor über zwanzig Jahren zu einer der dynamischsten und erfolgreichsten Uhrenmarken Deutschlands entwickelt hat. Mit eigenen Kalibern und einem eigenen Assortiment hat sich die Glashütter Marke überdies in Rekordzeit zur vollwertigen Manufaktur gemausert. Das Modell „Club“ bildet den Einstieg in die Kollektion. Mit ihrem unkonventionellen Erscheinungsbild spricht diese Uhr bewusst eine jüngere Klientel an. Über das weiß -versilberte Zifferblatt drehen rot ausgelegte Zeiger ihre Kreise. Dahinter tickt mit dem Alpha ein Manufakturwerk mit Handaufzug im bis 100 Meter wasserdichten und 38,5 Millimeter großen Gehäuse. Dieses bietet viele charakteristische Eigenschaften Glashütter Feinuhrmacherei wie den Sekundenstopp, die Dreiviertelplatine mit Glashütter Streifenschliff und Nomos-Perlage.

Junghans „Meister Handaufzug”
Meisterliches reloaded  ca. 1140 Euro

Es ist eine alte Weisheit in der Welt der Uhren, wonach die eigene Geschichte oft die beste und erfolgversprechendste Vorlage für neue Modelle ist. So verleiht Junghans der erfolgreichen Linie „Meister“ auch in diesem Jahr wieder ein frisches Erscheinungsbild durch neue Farb- und Materialkombinationen. Sie geht auf das Jahr 1936 zurück und stammt ursprünglich aus der Feder des Produktgestalters Anton Ziegler. Über die Jahrzehnte hinweg hat sie sich ihre eigenständige Designsprache erhalten. Heute setzt die Linie ein klares Statement für klassisch mechanische Uhren bei der süddeutschen Traditionsmarke. Der Klassiker darin ist die „Meister Handaufzug“, die nun erstmals mit blauem oder anthrazitfarbenem Zifferblatt mit feinen Stabindices erhältlich ist. Dahinter tickt im nur 7,3 Millimeter hohen Gehäuse das namensgebende Handaufzugswerk, Kaliber J851.6, das durch den Sichtboden gut erkennbar ist. Bei sechs Uhr bringt es die kleine Sekunde groß heraus.

MeisterSinger „Neo”
Reduktion in Reinform ca. 998 Euro

Wenn es um Einzeigeruhren geht, gebührt MeisterSinger der Ruhm, denn die Münsteraner Marke hat diese Form der Zeitanzeige erst salonfähig gemacht. Die schlankste und flachste von ihnen ist das Modell „Neo“. Mit einem Durchmesser von 36 Millimetern, einer schmalen Lünette und dem gewölbten Hesalitglas erinnert sie an die 50er-Jahre. 2015 wird sie in leicht überarbeitetem Design lanciert. Bei den Stundenindices wurde die Baskerville-Schrift durch die serifenlose Helvetica ersetzt – seit den 60er-Jahren Inbegriff sachlicher Botschaften. Auch das Logo wurde typografisch neu gestaltet. Geblieben ist das dezente Format. Dank des dünnen Kunststoffglases beträgt die Bauhöhe nur 9,7 Millimeter. Das hübsche Relief des stählernen Schraubbodens glänzt wie der Sonnenschliff auf dem silberweißen oder blauen Zifferblatt. Zwei weitere Varianten der „Neo“ tragen ein schwarz respektive elfenbeinfarben lackiertes Blatt. Alle Modelle werden entweder von einem ETA-2824-2- oder einem Sellita-SW-200-1-Kaliber angetrieben.

Sinn „Modellreihe 556”
Sportliche Robustheit ab ca. 790 Euro

Sie bietet vieles, was die große Fangemeinde an der innovativen Frankfurter Uhrenmarke zu schätzen weiß: eine instrumentell anmutende Ästhetik, die an die Flieger- und Navigationsborduhren des Hauses erinnert, eine widerstandsfähige Ausstattung sowie eine sehr hochwertige Mechanik – und das zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, mit dem sich Sinn auch über Deutschland hinaus einen Namen gemacht hat. Dank einer verschraubbaren Krone, wasserdicht bis 200 Meter, birgt das 38,5 Millimeter große und unterdruckfeste Edelstahlgehäuse das automatische Kaliber ETA 2824-2, in voller Schönheit sichtbar durch den Saphirglas-boden. Dieses ist antimagnetisch nach der DIN 8309 und hat zur präzisen Zeiteinstellung einen Sekundenstopp. Überdies erfüllt es die technischen Anforderungen, welche die DIN 8310 an eine wasserdichte Uhr stellt. Klassisch zeigt es die Stunde, Minute und Sekunde sowie das Datum auf einem glänzend schwarzen Zifferblatt an – dank des Leuchtfarbenbelags auf den Indices und Zeigern übrigens auch in der Nacht.

Mühle Glashütte „29er”
Maritime Inspiration ca. 1050 Euro

 Das klar gestaltete Zifferblatt folgt der Tradition der nautisch inspirierten Glashütter Uhrenmarke, die sich seit 1869 ganz der präzisen Messung verschrieben hat. Ihren Namen entlehnt sie von der „29er“-Jolle, einem Schiff für Erwachsene und Jugendliche, das als besonders wendig gilt. Wie beim One-Design des Bootes sind alle Modelle der Kollektion baugleich: vom Segel bis zum Rumpf beziehungsweise vom Zifferblatt bis zum Band. Den Einstieg in die Linie bildet die klassische Dreizeigeruhr mit Datum und einem moderat proportionierten 36,6 Millimeter großen Edelstahlgehäuse. Schwarz oder weiß ist das Zifferblatt, von dem sich der Sekundenzeiger in Rot abhebt. Dahinter tickt ein automatisches Kaliber auf Basis des Sel-lita SW 200-1, das in Glashütte mit der inhouse entwickelten und gefertigten Spechthalsregulierung, einem eigenen Rotor und den charakteristischen Oberflächenveredelungen feiner sächsischer Art versehen wird. Durch den Saphirglasboden in dem bis 100 Meter wasserdichten Gehäuse zeigt sich der Mikrokosmos in voller Schönheit.

Zeppelin „Flatline Automatik Gangreserve”
Zwei Komplikationen ca. 449 Euro

Graf Ferdinand von Zeppelin war ein Pionier der deutschen Luftfahrtgeschichte. Seine Luftschiffe bestachen nicht nur durch technische Innovationen, sondern auch durch ihr ausdrucksstarkes Design. Die gleichnamige Uhrenmarke der süddeutschen Firma Point Tec überträgt nun diese klare Designsprache gekonnt im Kleinformat an das Handgelenk. So präsentiert sich die Flatline-Serie aktuell in einem sehr schnittigen Gewand. Mit seiner flachen Bauweise schmiegt sich das Edelstahlgehäuse, das seine Krone an ungewöhnlicher Stelle bei vier Uhr trägt, höchst angenehm an das Handgelenk. Hinter dem Glasboden tickt ein Automatikwerk, das den Stand seiner Aufzugsfeder mithilfe der Gangreserveanzeige visualisiert. Ebenfalls mit an Bord sind eine 24-Stunden-Anzeige sowie ein Datum. Die „Flatline Automatik Gangreserve“ ist mit einem beigen oder -anthrazitfarbenen Zifferblatt erhältlich. Besonders ausdrucksstark präsentiert sie sich auch in einer blaue Variante, die dem aktuellen Farbtrend bei Uhren folgt.

 

Raymond Weil „Maestro Automatik”
Schweizer Understatement ca. 1190 Euro 

Schon aus alter Tradition unterhält die Genfer Uhrenmarke, die Luxus zum Einsteigerpreis verspricht, eine enge Beziehung zur Welt der Oper. Deswegen bedienen sich auch viele der Kollektionen, die klassische Komplikationen wie Mondphase, Chronograph und Kalender bieten, bei der Namensgebung der Welt der schönen Künste. Dies ist auch bei der „Maestro“ von Raymond Weil der Fall, einer Linie, die die Klaviatur hochwertiger Schweizer Uhr-macherei virtuos beherrscht. Den Einstieg bildet die Dreizeigeruhr mit automatischem Antrieb. Das 39,5 Millimeter große Edelstahlgehäuse umfasst ein schwarzes Zifferblatt mit römischen Ziffern und feiner Guillochierung im Zentrum sowie eine Datumsanzeige auf drei Uhr. Aufbau und Gestaltung unterstreichen den vornehm-eleganten, dabei aber durchaus zurückhaltenden Charakter der „Maestro“. Ausgestattet mit einem Saphirglasboden, gewährt sie überdies Einblick in ihr mechanisches Uhrwerk mit automatischem Aufzug.

Michel Herbelin „Classic Automatic”
Uhren à la française ca. 859 Euro

Der französische Uhrenhersteller Michel Herbelin steht für eine feine Auswahl maritim inspirierter Kollektionen. Das besondere Markenzeichen: Michel Herbelin vereint französische Uhrmacherkunst mit Schweizer Präzisionstechnik und verbindet bei seinen Modellen Sportlichkeit mit Eleganz und klassischen Merkmalen. So nimmt auch die neue „Classic Automatic“ ihren Namen ganz wörtlich. Sie präsentiert sich in einem 41 Millimeter großen Edelstahl-/Roségoldgehäuse. Darin garantiert das automatische Kaliber Sellita SW 200-1 eine präzise Zeitmessung. Es bewegt die Ton in Ton mit dem Gehäuse gestalteten Zeiger für Stunde, Minute und Sekunde sowie die Datumsscheibe bei sechs Uhr. Das weiße Zifferblatt ist hierbei bewusst unprätentiös gestaltet. Mit den roségoldfarbenen Ziffern unterstreicht es den dezent luxuriösen Charakter der Uhr. Auch bei der „Classic Automatic“ gewährt ein Glasboden auf der Rückseite Einblick in das faszinierende Zusammenspiel der Zahnräder.

Text: Sabine Zwettler | Fotos: shutterstock, Illustration: Hanna Tembrink

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