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Todschick...

Foto: Axelle/Bauer-Griffin/Getty Images

Der Psychothriller „Nocturnal Animals“ von Tom Ford ist stylish, düster und ziemlich mysteriös. Magic Moments sprach mit dem amerikanischen Designer und Regisseur über die Flüchtigkeit der Mode und seine Liebe zum Film.

Ihr neuer Film ist ganz anders geworden als Ihr Debüt „A Single Man“. Manche Kritiker bezeichnen „Nocturnal Animals“ sogar als Horrorfilm. Warum haben Sie sich für diese ungewöhnliche Richtung entschieden? 

Ich will mich nicht wiederholen. Und ich will die Zuschauer überraschen. Am besten finde ich es, wenn das Publikum überhaupt nicht weiß, was es erwartet. Ich habe mich dieses Mal ganz auf die Geschichte konzentriert. Amy Adams ist in der Hauptrolle natürlich modisch, man könnte sogar sagen, sie ist wirklich heiß. Aber die Mode habe ich hier nicht aus ästhetischen Gründen gezeigt. Sie steht ganz im Dienst der Story und unterstreicht den Charakter dieser Figur.

 

Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, Filme zu machen? 

Ich dachte schon Mitte der 90er Jahre das erste Mal daran, dass ich Filme machen will. Ich hatte damals bereits etwas Erfolg in der Modebranche. Aber da drehte sich immer alles um die nächste Kollektion, den neuesten Trend, der dann morgen schon wieder alt ist. Ich wollte etwas machen, was über den Zeitgeist des Tages hinaus Bestand hat. Und deswegen fand ich das Medium Film spannend.

 

Fällt es Ihnen eigentlich leicht, nach Ihrer Arbeit als Regisseur wieder in der Modebranche aktiv zu werden? 

Das ist eine schwierige Frage. Was ich an der Modebranche mag, ist die Tatsache, dass alles relativ schnell geht. Ich kreiere gerne und hier kann ich dann das Ergebnis schneller sehen. Und ich habe gerne eine Beschäftigung. Angenommen, ich hätte ein neues Drehbuch, es würde mindestens ein Jahr dauern, bis ich mit den Dreharbeiten beginnen könnte. Was sollte ich in der Zwischenzeit tun? 

 

Der Film „Nocturnal Animals“ läuft seit dem 22.12. in den deutschen Kinos. 

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