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Die Macht der Herkunft

Foto: Abaca/DPA-Picture Alliance

Eine Tragikomödie über Vater und Tochter und den Sinn des Lebens: Für  „Toni Erdmann“ verdient Regisseurin Maren Ade großen Applaus. Magic Moments sprach mit ihr über die Liebe zum Film und zur Familie.

In Ihrer Tragikomödie „Toni Erdmann geht es um eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung, beide haben sich im Laufe der Jahre voneinander entfremdet. Wie autobiographisch ist Ihr Film?

Als ich das Drehbuch geschrieben habe, wurde mir so richtig bewusst: Man hat nur eine Familie und der kann man nicht entkommen. Mit der muss man klarkommen. Es gibt ein paar Parallelen, auch ich habe einen Vater mit viel Humor. Aber die Beziehung zwischen Vater und Tochter ist erfunden.

Wie hat Ihre Liebe zum Film begonnen?

Meine Eltern sind schon immer gern ins Kino gegangen, sie haben mich oft mit ins Programmkino „Schauburg“ in Karlsruhe genommen. Das hat mich geprägt. Eine einschneidende Erfahrung war für mich „Die unendliche Geschichte“, die Verfilmung des Kinderbuchklassikers. Als Kind habe ich das Buch geliebt, aber mit dem Film war ich gar nicht einverstanden.

Haben Sie nie Lust, in Ihren Filmen auch einmal selbst als Schauspielerin aufzutreten?

Ich habe nicht das Bedürfnis, vor die Kamera zu gehen. Ich fühle mich ziemlich wohl dahinter. Es gibt so viele gute Schauspieler, da braucht es keine Regisseurin, die schlecht spielt.

Der Film „Toni Erdmann“ von Regisseurin Maren Ade läuft seit dem 14. Juli in den deutschen Kinos.

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