Weil dein Leben magisch ist

Follow us on Instagram Like us on Facebook
Magic Moments Logo

Schüchterner Held

Foto: Ian West/DPA Picture-Alliance

Bestes Drehbuch, bester Film: Gleich zwei Oscars räumte der Politthriller „Spotlight“ bei der diesjährigen Preisverleihung ab. Magic Moments sprach mit Nebendarsteller Mark Ruffalo. 

In „Spotlight“ spielen Sie einen Journalisten, der einen Missbrauchs-Skandal in der katholischen Kirche von Boston aufdeckt. Wie ist Ihr Verhältnis zur Religion?

Ich respektieren jede Art von Glauben, solange man ihn mir nicht aufzwingen will. Und ich finde, man darf Religion nicht dazu benutzen, andere Menschen zu unterdrücken. Ich finde, der Glaube ist für jeden von uns eine sehr persönliche Reise. 

Sie versetzten sich gern in andere Menschen hinein. Was ist daran so faszinierend? 

Ich bin von Natur aus eher introvertiert. Als ich jung war, bin ich viel gehänselt worden. Und deswegen habe ich mich eher still im Hintergrund gehalten und schon immer gerne Menschen beobachtet. Da schien immer noch irgendetwas unter der Oberfläche zu passieren, als das, was man auf den ersten Blick sehen konnte. Das fand ich schon als Kind unglaublich spannend.

Was ist heute das Geheimnis Ihres Erfolgs?

(Lacht)...Ich habe keine Ahnung. Ich versuche, jede Rolle so gut wie möglich zu spielen, mich ganz in ihren Dienst zu stellen. Meine Mantra lautet: Langweile deine Zuschauer nicht. 

Der Film „Spotlight“ läuft seit dem 25. Februar 2016 im Kino.

Zurück