Weil dein Leben magisch ist

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Flotter Dreier

Foto: Axelle/Bauer-Griffin/FilmMagic

Eine Frau, ein Sohn, ein Lover... In der Komödie „Lolo – Drei ist einer zu viel“ sorgt eben diese Konstellation für jede Menge Reibereien. Magic Moments sprach mit Frankreichs Superstar Julie Delpy, die Regie führte und die weibliche Hauptrolle spielte.

In Ihrer Regiearbeit, der Komödie „Lolo – Zwei sind einer zu viel“ spielen Sie eine Mutter, die sich von ihrem Sohn auf der Nase herumtanzen lässt. Gibt es Parallelen zu Ihrer Erlebniswelt als Mutter?

(Lacht)...Nein, überhaupt nicht. Mein Sohn ist das genaue Gegenteil des jungen Mannes, den wir im Film sehen. Aber natürlich beschäftigt mich das Thema Kindererziehung. Manchmal frage ich mich, ob ich ihn richtig erziehe oder ob ich ihm zu viel durchgehen lasse.

Französische Frauen gelten als besonders mondän und elegant. Stimmt das oder ist das nur ein Mythos?

Diese Illusion bringe ich in meinem Film zum Platzen. Meine Frauen sind nicht besonders elegant und sie tragen keine Kleider von Chanel. Es existiert dieses Klischee über uns, dass wir nur Designer-Mode anziehen und extrem kultiviert sind. Aber das hat nichts mit der Realität zu tun. Nur ein sehr kleiner Teil der reichen Bourgeoisie entspricht diesem Bild.

Und wie sind die Franzosen denn nun? 

Trotz unserer rauen Seite sind wir Franzosen Genuss-Menschen. Wir lieben gutes Essen und Sex. Und wenn wir das gerade einmal nicht haben, müssen wir zumindest darüber reden. Und wir haben einen sehr speziellen Humor, der sehr intelligent und gleichzeitig schmutzig sein kann.

Der Film „LOLO – DREI IST EINER ZU VIEL“ läuft seit dem 17. März 2016 in den deutschen Kinos.

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