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Ein schönes Geschenk

Foto: Clemens Bilan/Getty Images

Nach 35 Jahren spielt Isabelle Huppert endlich wieder an der Seite von Gerard Depardieu. „Valley of Love“ ist ein berührender Film über die Vergänglichkeit der Liebe. Magic Moments sprach mit der Ikone des französischen Films. 

Madame Huppert, Sie gelten als sehr wählerisch. Was hat Sie ausgerechnet an der Rolle in dem melancholischen Familien-Drama „Valley of Love“ gereizt?

Ich finde, der Film ist wie ein chemisches Experiment. Es wurden zwei französische Schauspieler, also Gerard und ich, in die Mitte dieser Wüste verfrachtet und dabei ist etwas sehr Interessantes herausgekommen. Und die Idee des Films hat mir gefallen, sie ist sehr originell. Und ich mag die schlichten Dialoge, deren Brillanz zwischen den Zeilen liegt. Ich sehe das als schönes Geschenk für mich. 

Sie wussten bereits als junges Mädchen, dass Sie einmal Schauspielerin werden wollen. Erinnern Sie sich noch an den Moment, als Sie zum ersten Mal diesen Wunsch verspürt haben?

Als ich das erste Mal gespielt habe. Da wusste ich sofort, dass ich das einmal als Beruf machen möchte. Aber auch dieser Moment war eigentlich nicht die ganz große Offenbarung für mich. Denn im Grunde genommen habe ich schon immer gespürt, dass in mir eine Schauspielerin steckt. Seit ich denken kann, war das so.

Sie haben einmal gesagt, die Schauspielerei sei eine gute Möglichkeit, seinen eigenen Wahnsinn auszuleben. Was meinen Sie genau damit?  

In meinem Beruf kann ich alles rauslassen, was in mir steckt. Alle Formen von Emotionen, bis hin zum Wahnsinn. Doch das Gute daran ist, ich muss für diese Art von Freiheit kein Risiko eingehen. Es gibt keine Auswirkungen auf mein reales Leben. Denn ich lebe ja nur Fiktionen aus, die so im Drehbuch stehen. Das ist sehr sicher...(lacht). 

Der Film „Valley of Love – Tal der Liebe“ läuft seit dem 21.01.2016 in den deutschen Kinos.

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