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Spritzig, witzig!

Foto: dpa Picture-Alliance / Richard Shotwell

In der New-York-Komödie „Maggie’s Plan“ spielt Greta Gerwig eine Frau, die genau weiß, was sie will: zum Beispiel ein Baby, aber keinen Mann. Magic Moments sprach mit Filmstar Greta Gerwig über Babys, Bücher und gute Bekannte...

In „Maggie’s Plan“ spielen Sie eine Frau, die sich ein Baby wünscht, aber den dazugehörigen Vater wieder loswerden will. Was halten Sie von dieser Idee?

Ich finde, das ist die perfekte Entscheidung als Frau ein Baby allein zu bekommen. Ich habe eine Freundin, die das sogar zweimal gemacht hat. Sie hatte mehrere Beziehungen, die nicht funktioniert haben, war Mitte dreißig und wollte aber unbedingt Kinder. Ein Kind muss nicht immer an ein romantisches Versprechen gebunden sein.

Ihr Lebenspartner ist Filmemacher und Autor, viele Ihrer Freunde sind Schriftsteller. Muss man da nicht ständig aufpassen, was man sagt, damit es nicht in einem Drehbuch oder Roman landet?

Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt. Und ich bin gar nicht mehr überrascht, wenn ich in den Werken meiner Freunde auftauche. Aber ich habe mir inzwischen angewöhnt, wenn ich eine lustige Geschichte erzähle, zu sagen: das ist mein Material, das dürft ihr nicht verwenden. Ich will nur sicher sein, dass meine Pointen mir gehören.

Sie sind selbst Autorin. Wie handhaben Sie das, wenn Sie schreiben?

Natürlich beute ich mein Umfeld hemmungslos aus, so wie jede Autorin. Manchmal beschweren sich auch Leute bei mir. Ganz kompliziert wird es, wenn ich mit einem schreibenden Kollegen gemeinsam etwas Interessantes erlebe. Dann gehört die Geschichte ja gewissermaßen beiden und wir müssen uns einigen, wer die Beobachtung zuerst gemacht hat...(lacht).

Der Film „Maggie’s Plan“ läuft seit dem 4. August in den deutschen Kinos.

 

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