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Lost Paradise

Foto: Juan Naharro Gimenez/Getty Images

Eine Tochter aus behüteten Verhältnissen wird zur Terroristin. Mit der Verfilmung von Philip Roths Roman „Amerikanisches Idyll“ hat der Schauspieler Ewan McGregor sein Regiedebüt gegeben. Magic Moments sprach mit dem vierfachen Vater über schwierige Filme und rebellische Töchter.

Warum haben Sie sich für Ihr Debüt als Regisseur ausgerechnet so einen schwierigen Stoff wie eine Philip-Roth-Verfilmung ausgesucht? Dieser Autor gilt als unverfilmbar. 

Das war keine spontane Entscheidung, sondern ein langwieriger Prozess. Erst sollte ich nur die Hauptrolle spielen. Doch plötzlich hatte das Projekt keinen Regisseur mehr, weil mein Vorgänger abgesprungen war. Und dann dachte ich, warum mache ich das eigentlich nicht? Ich wollte schon seit fünfzehn Jahren Regie führen, hatte aber nie den richtigen Stoff gefunden. Und plötzlich war er da. 

Der Kern Ihrer Geschichte besteht in Ihrer Version aus der Beziehung eines Vaters zu seiner rebellischen Tochter. Warum haben Sie sich für diese Variante entschieden? 

Das liegt bestimmt daran, dass ich Vater von vier Töchtern bin. Das hat unterbewusst garantiert eine Rolle gespielt, als ich mich dafür entschieden habe. Ich habe natürlich ein ganz anderes Verhältnis zu meinen Töchtern. Ich finde es spannend, wie sie sich alle vier zu unterschiedlichen Persönlichkeiten entwickeln und wie sie sich dabei verändern. Ich bin sehr stolz auf meine Töchter. 

Wo tanken Sie nach einem umfangreichen Projekt wie diesem neue Energie? 

Meine große Leidenschaft sind Motorräder. Ich habe ein besonderes Faible für alte Maschinen. Es macht mir großen Spaß, sie zu fahren. Aber ich bastle auch wahnsinnig gern an ihnen herum. Dabei kann ich komplett abschalten und alles um mich herum vergessen. 

Der Film „Amerikanisches Idyll“ läuft seit dem 17. November in den deutschen Kinos.

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