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Großes Finale

Foto: Gisela Schober/Getty Images

Endlich läuft „Fack ju Göhte 3“ im Kino und Elyas M’Barek überzeugt wieder als sympathisch-prolliger Lehrer „Zeki Müller“. Magic Moments sprach mit dem Kinostar über seine Filmrolle und seine eigenen Erfahrungen als Schüler.

Im dritten Teil von „Fack ju Göthe“ spielen Sie erneut den Lehrer „Zeki Müller". Wie sehr ist er Ihnen ans Herz gewachsen? 

Sehr. „Zeki Müller“ hat ja für mich alles möglich gemacht. Er hat mir in den vergangenen Jahren eine unglaubliche Karriere beschert, hat mir sehr viel Freude bereitet und sehr viele Türen geöffnet. Er hat mein Leben verändert. Und deswegen wird er auch immer ein wichtiger Teil meines Lebens sein. Aber auch deswegen ist es jetzt gut, damit abzuschließen und zu schauen, was als nächstes kommt. Ich möchte ja nicht mein Leben lang „Zeki Müller“ sein. 

Sie sind selbst dreimal sitzen geblieben. Wie emotional war für Sie der Tag, als Sie dann doch noch Ihren Schulabschluss in der Tasche hatten? 

Ich habe mit meinen damaligen Schul-Kollegen direkt nach dem Abitur hemmungslos gefeiert und das ging dann eine Woche so weiter. Endlich hatte ich nicht mehr diese Verpflichtung, zur Schule gehen zu müssen. Und es war zum ersten Mal in meinem Leben so, dass mir eine ganz große Last von den Schultern gefallen ist. Ich musste dieses fiese Gefühl nicht mehr ertragen, lernen und Hausarbeiten machen zu müssen. Und ich hatte dabei immer diese Angst davor zu versagen. Das war plötzlich wie weggewischt. Und das habe ich als sehr erleichternd empfunden. Das war ein Grund zur Freude und zur Feier. 

Wie gehen Sie mit der Welle der Begeisterung um, die Ihnen so ungebremst entgegen schlägt? 

Ich halte mich selber nicht für so toll, das wäre ja absurd. Ich lasse das gar nicht so an mich heran. Natürlich werde ich immer öfter erkannt. Und das ist auch irgendwie absurd. Und es überrascht mich immer noch, wenn jemand auf mich zukommt und mich beim Namen nennt. Denn ich vergesse auch immer wieder, wie bekannt ich gerade bin, weil ich mein Leben ganz normal weiter lebe. Ich fahre mit dem Fahrrad durch die Stadt und gehe in München am Viktualienmarkt meinen Saft trinken. Ich bringe auch meinen Müll runter. Ich fühle mich deswegen auch nicht besser. 

Der Film „Fack ju Göhte 3“ läuft seit dem 26.10.2017 in den deutschen Kinos.

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