Weil dein Leben magisch ist

Follow us on Instagram Like us on Facebook
Magic Moments Logo

Geschichte schreiben

Legendäre Uhrwerke markieren die Geschichte von Zenith. Das bekannteste ist das „El Primero“ aus dem Jahr 1969, dem sich seitdem immer wieder beeindruckende Neuentwicklungen an die Seite stellen. Gemeinsam stehen diese Innovationen für die Faszination der bei Uhrenkennern so beliebten Schweizer Manufaktur. 

Le Locle gilt als Wiege der Schweizer Uhrenindustrie: Unweit von Neuchâtel gelegen, entwickelte sich das frühere Bauerndorf im 18. Jahrhundert zu einer Industriegemeinde und wurde auch zum Schauplatz einer grandiosen Erfolgsgeschichte. 1865 gründete der 22-jährige Uhrmacher Georges Favre-Jacot (1843–1917) dort seine eigene Firma, die Anfang des 20. Jahrhunderts zu den fünf größten Schweizer Uhrenmanufakturen gehörte. Damals beschäftigte das Unternehmen über 1000 Mitarbeiter und fertigte jährlich eine halbe Million Uhren. Zu dieser Zeit wurde auch die Marke Zenith eingeführt – ein Name, der heute aus der Riege der feinen Schweizer Uhren nicht wegzudenken ist. Das liegt nicht nur an der beeindruckenden frühen Geschichte, in der es Gründer Favre-Jacot gelang, die Uhrenproduktion zu industrialisieren, sondern auch an Meilensteinen der Historie.

Zu diesen zählt unbestritten das Chronographenkaliber El Primero, das 1969 vorgestellt wurde, nachdem sich Schweizer Uhrmacher ein Rennen um den ersten Automatikchronographen geliefert hatten. Diesen Wettstreit entschied Zenith für sich und markierte diesen Sieg durch den Namen „El Primero“, die Esperanto-Bezeichnung für „der Erste“.  Das Uhrwerk setzte auch technologisch Maßstäbe und wurde bis zum Jahr 2000 unter anderem von Rolex und Panerai verwendet. Bei Zenith selbst wurde es zum Inhalt und Namensgeber einer legendären Chronographenkollektion, deren Geschichte kontinuierlich fortgeschrieben wird.

Mit der „Defy El Primero 2“ läutet Zenith das Zeitalter der Hundertstelsekunde ein.

Einer der jüngsten Höhepunkte der Linie ist das Modell Defy El Primero 21 – ein mechanischer Chronograph, der dank des im eigenen Hause entwickelten Uhrwerks das Messen von Hundertstelsekunden ermöglicht. Diese werden auf dem Zifferblatt über einen zentralen Stoppzeiger angezeigt, der sich mit rasanter Geschwindigkeit bewegt und einmal pro Sekunde eine ganze Umdrehung vollführt. Gesteuert wird er durch das neue Kaliber El Primero 9004, das zweiteilig aufgebaut ist: Ein Zeiger- und Räderwerk mit Hemmung ist für die Zeitanzeige zuständig, ein zweites Zeiger- und Räderwerk samt eigener Hemmung für die Chronographenfunktion. In beiden Werkteilen arbeiten Spiralen aus einer Carbon-Nanofaser, die weder auf Magnetfelder noch auf Temperaturschwankungen reagieren, was der Präzision zugutekommt.

Die beeindruckende Mechanik bietet sich dem Betrachter der Uhr offen dar: Das Zifferblatt der Defy El Primero 21 ist bei zwei Modellvarianten offen gestaltet, sodass zahlreiche Zahnräder und Hebel sowie die Hemmung betrachtet werden könnten. Eine dritte Modellvariante ist mit einem silberfarbenen Zifferblatt versehen, was dank des markanten, 44 Millimeter großen Titangehäuses sehr modern wirkt. Die Versionen mit skelettiertem Zifferblatt sind mit Gehäuse aus Titan oder aus keramisiertem Aluminium erhältlich.

Der „Pilot Extra Special Chronograph“: die berühmte Fliegeruhr wird 2017 erstmalig mit einem Chronographenwerk ausgestattet.

Über solche wegweisende Weiterentwicklungen vergisst man bei Zenith aber nicht die eigenen Werte und die Historie mitsamt ihren legendären Uhrenmodellen. Zum Beispiel die Linie Pilot, die Mitte der 1950er Jahre vorgestellt wurde – mit antimagnetischen, wasserdichten Edelstahluhren. Auch diese Geschichte erzählt Zenith weiter und verknüpft die Historie versiert mit der Gegenwart. Dafür steht der Pilot Extra Special Chronograph mit einem eindrucksvollen Bronzegehäuse, kombiniert mit einer großen Zwiebelkrone, ausdrucksstarken Drückern und einem typischen Zifferblatt im Vintage-Stil. Die klassische Fliegeruhr wurde mit diesem Modell zum ersten Mal mit einem Chronographenwerk ausgestattet – dem bekannten Kaliber El Primero.

Der Geist der Innovation, der in den 1960er Jahren die Konstruktion dieses Chronographenwerks vorantrieb, ist noch immer bei Zenith zu spüren. Heute steht dahinter Jean-Claude Biver, charismatischer und populärer Uhren-Manager und als Leiter der Uhrendivision des Konzerns LVMH unter anderem für die Traditionsmarke Zenith verantwortlich. Unter seiner Ägide wurde im Herbst ein Uhrwerk mit völlig neuer Konstruktion vorgestellt: Statt der Baugruppe der Hemmung, die aus bis zu 30 Einzelteilen besteht, übernimmt im Kaliber ZO 342 eine einzelne Siliziumkomponente deren Aufgabe.

Die Uhreninnovation „Defy Lab" – laut Zenith die „präziseste mechanische Armbanduhr aller Zeiten“.

In einem herkömmlichen mechanischen Uhrwerk wird die Energie durch die Hemmung portioniert und so dosiert weitergegeben, dass die Zeitangabe präzise erfolgt. Dies erfolgt seit Jahrhunderten durch eine Baugruppe, die aus Unruhreif, Spiralfeder und Anker besteht: Der Unruhreif wird durch die Energie der Zugfeder in Bewegung versetzt, von der Spiralfeder wieder zurückgezogen und vom Anker gestoppt beziehungsweise wieder in die andre Richtung in Bewegung gesetzt.

All diese Komponenten und ihr Zusammenspiel werden durch den völlig neuartigen Gangregler von Zenith überflüssig. Denn er besteht aus einem einzigen Siliziumteil und sieht aus wie ein Rad mit komplex geformten „Speichen“. Diese Komponente  wird durch die Antriebsenergie der Zugfeder  in Bewegung versetzt, aber durch 15 so genannte Flexures gestoppt – feine, biegsame Elemente innerhalb der runden Komponente. Die Flexures sorgen für ein Zurückschwingen des Gangreglers und übernehmen damit die Aufgabe der Unruhspirale. Das Tempo dieses Hin- und Herschwingens kann durch die Konstruktion der Komponente genau gesteuert werden und sorgt für eine hohe Präzision.

Seine Premiere erlebte die Innovation in der auf zehn Stück limitierten Uhrenserie Defy Lab – Auftakt für eine neue Generation an mechanischen Uhrwerken, die bald in Serie gehen soll und dafür steht, dass die Manufaktur Zenith bereits in der Zukunft angekommen ist. 

www.zenith-watches.com

Zurück