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Annamaria Cammilli
Eine Welt der Schönheit

 
Die Schmuckstücke der italienischen Marke Annamaria Cammilli interpretieren die Formen der Natur mit kreativer Freiheit. Eine Hommage von Roberto Chilleri.
 
 

Es genügt nicht, in Florenz geboren zu sein, um die gleiche DNA wie Michelangelo und Benvenuto Cellini für sich beanspruchen zu können. Denn wie überall auf der Welt wird auch in der toskanischen Hauptstadt nur wenigen auserwählten Menschen kreatives Talent in die Wiege gelegt. Talentierte Florentiner haben jedoch das Glück, in einer Stadt zu leben, in der Kunst und Mode seit jeher zu Hause sind. In genau diesem anregenden Umfeld ist auch die Schmuckschöpferin und Künstlerin Annamaria Cammilli aufgewachsen. Ihre Vorliebe für modellierte, dreidimensionale Formen wird leicht verständlich, bedenkt man, dass Annamaria auch als Bildhauerin tätig ist. 

Das Geheimnis ihres Sinns für Farbe wird bei einem Besuch in ihrem toskanischen Landhaus gelüftet, wo ihr Maleratelier ein ganzes Stockwerk einnimmt. Annamaria Cammillis Leidenschaft für die Malerei begründet auch ihren Wunsch nach einer üppigen Farbpalette beim Gold. Sie arbeitet mit mindestens sechs Farbtönen: von Gelb über Rosa und Weiß bis hin zu Beige sowie dem heiß begehrten Orange Apricot. Alle diese Nuancen sind das Ergebnis persönlich entwickelter 18-Karat-Legierungen. Die Formentiefe ihrer Schmuckstücke wird durch spezielle Matt-Glanz-Kontraste betont, die mit einer von ihren Goldschmiedemeistern perfektionierten Technik namens „Shine and Matt“ erzielt werden. 

Aus der Kollektion „Sultana“: Ring aus 750 Gold in drei Farbtönen mit Diamanten (li.) Aus der Kollektion „Dune“: Anhänger aus 750 Gold im Farbton Orange mit Diamanten (re.)

In Anbetracht solcher Glanzleistungen und einer computerfreien Wachsmodellierung könnte man meinen, das Unternehmen wäre ein nur dank künstlerischen Genies und Improvisationstalents florierender Handwerksbetrieb. Stattdessen handelt es sich um ein modernes, klar strukturiertes Unternehmen, wo handgefertigte Kreationen mit der Industrialisierung mehrerer Prozesse sowie großer Verkaufs- und Management-Organisation einhergehen. Ein Unternehmen, welches in den letzten 15 Jahren die kreativen Eingebungen seiner Gründerin mit einem tiefem Gespür für Mode zu kombinieren wusste, denn, so erklärt CEO Riccardo Renai: „Die Frauen betrachten Schmuckstücke nicht länger nur als Kostbarkeiten. Sie bevorzugen bestimmte Kreationen, überlegen jedoch gleichzeitig, wie und wann sie diese tragen könnten, ob ein Ohrring je nach Frisur gut sichtbar ist oder wie eine Kette zu ihrer Lieblingsbluse aussieht. Und wir sind unsererseits stolz darauf, einen Sinn für Mode entwickelt zu haben, der es uns erlaubt, die Bedürfnisse der Kundinnen zu erfüllen, während wir zugleich unsere stilistische Identität bewahren. Für uns war dies womöglich einfacher als für andere, da wir über einen Stil mit besonderem Wiedererkennungswert verfügen. Außerdem haben wir die Farbpalette für Gold erweitert, was die Kundinnen ebenfalls sehr zu schätzen wissen.“


Annamaria Cammilli

Annamaria Cammilli erzählt im Interview, warum sie sich der japanischen Kunst und Kultur so eng verbunden fühlt und wie und warum sich dies auf ihre Schmuckdesigns auswirkt. 

 

Haben Sie sich je von berühmten Goldschmiedemeistern der Vergangenheit inspirieren lassen?

Annamaria Cammilli: Anfangs hat man mir eine Nähe zum Jugendstil oder zum Barock nachgesagt … In Wirklichkeit blättere ich lieber durch ein Hochglanzmagazin oder besuche eine Modenschau, statt mich mit der Geschichte der Juwelierkunst zu befassen. Und überhaupt gilt meine große Liebe der Malerei. 

Stimmt es, dass Sie vor allem die japanische Kunst lieben?

Ja, das ist richtig. Aber nicht nur die Kunst, sondern die japanische Kultur insgesamt. Mich fasziniert unter anderem das Ikebana, die Kunst des Blumenarrangierens. Ich fühle mich den Japanern allgemein wegen ihrer Nähe zur Natur sehr verbunden. Ich bin auch schon oft nach Japan gereist, um am Hanami, dem Kirschblütenfest, teilzunehmen.

Hat denn der japanische Geschmack Ihr Design beeinflusst?

In gewisser Hinsicht ja. Ich bin ein Kind der florentinischen Tradition, habe aber auch mit japanischen Künstlern zusammengearbeitet und dabei auch vierhändig angefertigte Skulpturen geschaffen. Ich möchte gern glauben, dass die Japaner meine Liebe erwidern, und in der Tat war Japan mein erster Auslandsmarkt. 

Würden Sie sagen, dass die europäischen Kunden italienische Schmuckstücke sehr schätzen?

Nun, in unserem Ambiente ist das Italienische ein wichtiger Mehrwert, den wir zu erhalten und zu betonen versuchen. Wir fertigen unsere Schmuckstücke vollständig in Italien, obwohl dies mit beachtlichen Kosten verbunden ist. Um unsere Herkunft zu unterstreichen, haben wir auch eine Schatulle kreiert, deren Deckel aus Alabaster aus Volterra besteht. Dadurch erhalten unsere Kunden zusammen mit dem Schmuckstück ein steinernes Stück unserer Heimat, das direkt vor Ort kunsthandwerklich gestaltet wurde.

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